VV Protokoll vom 18.10.2012

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VV Protokoll von Occupy Basel vom 18.10.2012

1. Begrüssung
3 Anwesende
Protokollführer: Stefan

2. Rückblick und Analyse Geburtstagswochenende
Demonstration: Mobilisierung befreundeter Bewegungen hat komplett fehlgeschlagen. Ausnahme: Syndicom. Wenn andere Bewegungen so viele Leute gebracht hätten wie die Syndicom hätte die Demonstration ziemlich gross werden können. Wissen nicht, warum dass das so schlecht funktioniert hat. Wir bewerben immer viele Events von anderen Bewegungen und Organisationen und bringen uns wo immer möglich aktiv ein. Wir halten trotzdem an der Vernetzung fest.
Musik ist leider kurzfristig ausgefallen. Das nächste Mal sollten wir die Lautsprecherbewilligung auf keinen Fall mehr weglassen, und dann ev einfach Musik abspielen wenn wir keinen Musiker finden. So war teilweise eine unangenehme Stille vorhanden. Man könnte das nächste Mal auch Kaffee mitbringen, vor allem wenns wieder so kühl ist.
Medienmitteilungen sollten besser vorbereitet werden und frühzeitig vor und pünktlich nach der Demo an die Medien verschickt werden.
Abgesehen von der nicht sehr grossen Teilnehmerzahl war die Demonstration sehr schön. Die Rede über den Zusammenhang zwischen Banken und Migration ist sehr gut angekommen.
Alle Anwesenden haben den Event genossen. Gab viel Energie für weiteren Aktivismus.
Besonders postiv war die Verknüpfung mit den Zürcher Aktivisten, welche farbig und laut angereist sind, mit einem schönen Riesenbanner.
Der spontane Umzug durch die ganze Stadt von der Elisabethenanlage via Freie Strasse, Marktplatz und Mittlere Brücke zum Café Clara war grossartig und hat viel Aufmerksamkeit erregt.

Party: Der Apéro war gut und ist auch dementsprechend angekommen. Zürcher Delegation war froh, dass wir uns um ihre Verpflegung gekümmert haben.
Die Stimmung war anfangs ziemlich komisch, da leider nur sehr wenige Leute anwesend waren. Danach wurde es besser, aber es waren nie sehr viele Leute da.
Problem: Wie kann man die Party politisch machen? Viele Leuten wussten wohl garnicht, was der Sinn der Party war. Vielen Leuten war auch nicht klar, dass die Party im Keller ist und haben schon umgedreht als sie gesehen haben dass im Erdgeschoss nichts läuft.
Wir hatten schlicht zu wenig Zeit um da politisch wirklich was zu organisieren und es waren auch zu wenig Leute da um spontan etwas in die Richtung zu starten.
Lokalität für Party noch nicht wirklich aufgebaut.
Zwei DJ-Organisatoren zu haben hat sich als negativ erwiesen: Man weiss nicht, in welchem Stil die anderen DJs auflegen, und kann nicht eingreifen wenn nötig. Beim nächsten mal nur ein DJ-Organisator.

Filmabend: Im Verhältnis zu den vorherigen Filmabenden gut besucht. Verglichen mit dem Aufwand und im Rahmen des Geburtstagswochenende aber nicht überwältigend.
Film ist gut angekommen, gab neuen Mut und Zuversicht. Präsentation ist auch gut angekommen.
Erste-Hilfe-Kasten befindet sich neben dem kleinen Kühlschrank bei der Bar.

3. Rückblick Welttag zur Überwindung von Armut
Schöner Anlass, Verknüpfung mit einigen Leuten. War gut geeignet zur Unterschriftensammlung gegen Nahrungsmittelspekulationen, gegen die Asylgesetzverschärfung und zur Freilassung von Öcalan. Organisatoren hatten grosse Freude, dass Occupy anwesend war. Spontan sollten wir noch eine Rede halten. Obwohl etwas zum Anlass geschrieben wurde, waren wir darauf nicht wirklich vorbereitet. Das nächste mal bereiten wir uns besser darauf vor und rechnen damit, dass wir eventuell auch etwas sagen können/sollen.
Die Rede ist schlussendlich aber sehr gut angekommen.

4. Occupy muba
Wir haben nocheinmal ein Mail geschickt: Wenn wir das Ausstellerverzeichnis bezahlen müssen, sind wir nicht bereit auch noch viel für die Fläche zu bezahlen und umgekehrt. Teilnahmemöglichkeit unterdessen ziemlich in die Ferne gerückt. Definitive Antwort noch ausstehend.

5. Zukünftige Ideen
Idee, welche während der Demo aufgekommen ist: Wir wollen Leute vernetzen, die 99% sollen sich verbinden und gemeinsam die Probleme angehen. Dazu könnten wir ein grosses langes Seil besorgen, und dieses durch die Stadt tragen. Dabei könnten wir Leute spontan auffordern, mit uns das Seil zu tragen. Starkes Symbol der Vereinigung. Jemand sollte das aufnehmen und dann können wir die Aktion auf YouTube stellen.

6. Diverses
– Occupy Basel unterstützt Anonymous im Kampf gegen INDECT. Teilnahme an Demonstration in Zürich, Samstag, 20.10.2012. Abfahrt in Basel: 11:33, Basel Bahnhof SBB.
– Das Junge Grüne Bündnis trägt am Samstag um 13:00 ab Claraplatz das Klima zu Grabe. Dies, weil der Mensch rücksichtslos weitergemacht hat mit der Zerstörung von Natur und Klima. Die Politik ist nicht bereit entschieden dagegen zu handeln. Gegen diese Untätigkeit soll ein Zeichen gesetzt werden. Occupy Basel unterstützt diesen Anlass! Ökologische Nachhaltigkeit muss einen viel höheren Stellenwert erhalten!

7. Nächste VV
Donnerstag, 25.10.2012, 19:00 Uhr im Café Clara, Sperrstrasse 12

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