Die Vollversammlung

Die Vollversammlungen (VV) finden wie folgt statt:            (Stand Winter 2015/2016)

Einmal pro Monat, gewöhnlicherweise der 3. Samstag im Monat, 15 Uhr im Hirschi. Weitere Termine bei spezifischem Bedarf. Das nächste Datum (spezifisch zum BKB-Gesetz oder Social Meal, oder sonst erst im neuen Jahr wieder) wird baldmöglichst hier bekanntgegeben.

Wir erstellen bei der VV jeweils ein Protokoll, wenn wir dieses veröffentlichen kannst Du es bei VV Protokolle finden.

Die Vollversammlung (Erklärungsvideo)

Die Vollversammlung / Asamblea von Retsina Film auf Vimeo.

 

Verhalten in der Vollversammlung (VV)

Die Anwesenden bilden einen Kreis (stehend oder sitzen, auch mehr-reihig ist möglich), in dem sich alle möglichst sehen und hören können.

Damit eine Vollversammlung funktioniert, ist es wichtig, dass sich alle an einige Regeln halten. Die wichtigsten Punkte, damit eine VV erfolgreich abgehalten werden kann. Es ist wichtig, dass alle, die an VVs teilnehmen, sich diese zu Herzen nehmen und versuchen, sich daran zu halten.

  • Jede und jeder, der/die etwas sagen möchte, hält die Hand hoch und wartet, bis er/sie von der Moderation aufgerufen wird.
  • Handzeichen verwenden — immer!
  • Anderen aufmerksam zuhören, nicht mit NachbarInnen reden, im Handy tippen oder sonst etwas machen.
  • Augenkontakt suchen
  • Ich-Botschaften formulieren (“Ich denke, dass…”, “Ich bin damit nicht einversanden, weil…”)
  • Emotionen mitformulieren (“Ich ärgere mich über …”, “Es freut mich, dass…”)
  • Lieber nachfragen, statt neue Meinungen einzubringen. Es ist wichtig, dass wir alle einander verstehen und verstehen, warum der/die andere das sagt, was er/sie sagt
  • Bleibt ruhig, auch wenn ihr euch stark über etwas ärgert oder freut. Verwendet Handzeichen, um euren Emotionen Ausdruck zu verleihen, vermeidet Zwischenrufe!
  • Fasst euch kurz! Alle sollen etwas sagen können; je länger die einzelnen Statements dauern, desto länger dauert auch die VV
  • Pausen machen nach einzelnen Aussagen, damit diese sich setzen können
  • Hört lieber mal zu, anstatt was zu sagen :-)
  • Versucht, dranzubleiben und nicht wegzulaufen, auch wenn es lange dauert oder schwierig wird. Diese Phase, in der es mühsam wird, nennt man die “Stöhnphase”. Es lohnt sich aber, diese auszuhalten, denn wenn sie vorbei ist (und sie geht immer vorbei) kommt als Belohnung der Konsens :-)

 

Starker & Schwacher Konsens

Ein starker Konsens ist einer, der von vielen oder allen getragen wird. Ein schwacher Konsens ist einer, welcher von einem Teil toleriert aber nicht aktiv unterstützt wird.

Konsens heisst mittragen, das bedeutet, dass die eigene Meinung nicht zu 100% gedeckt ist, sondern, dass eine Lösung gefunden wird, die alle zusammen tragen können und sich einigermassen wohl dabei fühlen, sprich “damit leben können”.

Umso mehr Leute anwesend sind und teilhaben umso besser wird der Konsens getragen, umso stärker ist er.

Veto wird eingelegt, wenn etwas gegen die Grundhaltung geht. z.B gegen die eigene Gewaltfreiheit, ein Veto einzulegen weil es heute Kohlsuppe statt Buchstabensuppe gibt ist blockieren und nicht im Sinn der Gruppe. Darum fragt man oft “kann jemand nicht damit leben”, und die Frage ist wirklich so gemeint.

Seite zuletzt geändert am 07.12.2015

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.