Über uns

Was ist Occupy? Occupy heisst besetzen oder einnehmen.
Occupy ist keine Organisation, sondern eine Idee. Das Prinzip ist weltweit dasselbe: Wir sehen als Einzelne Probleme, die wir nicht als Einzelne lösen können. Die Antwort darauf ist: Miteinander sprechen, analysieren und gemeinsam aktiv werden, aus der Ohnmacht ausbrechen und handeln. Die Anliegen sind unterschiedlich, die Mittel immer die selben: In Tunesien oder Ägypten, in Spanien, in Israel, Deutschland oder in den USA, auf allen Kontinenten nehmen die Menschen die Sache in die Hand: Sie besetzen öffentliche Plätze, diskutieren zusammen und beteiligen sich aktiv an der Gesellschaftsentwicklung.

In der Schweiz wurden am 15. Oktober 2011 das erste Mal Plätze in Zürich, Genf, Bern und Basel besetzt und die Öffentliche Debatte über eine Veränderung im gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Zusammenleben gestartet. Langfristige Camps haben sich in Zürich und Genf gebildet.

Occupy versteht jedes Mitglied der Gesellschaft als gleichberechtigt. Jeder Mensch besitzt aufgrund seines Menschseins denselben Wert. Entscheidungen fällt die Bewegung basisdemokratisch im Konsens in regelmässig stattfindenden Vollversammlungen (VV).

Ethnische Herkunft, politischer Hintergrund, körperliche und psychische Beeinträchtigungen sind nicht von Bedeutung und trennen künstlich voneinander statt zu vereinen. Die heutige Gesellschaft grenzt Menschen aus, die ausserhalb der Norm leben. Occupy schliesst niemanden aus und distanziert sich deutlich von Organisationen oder Gruppierungen, welche die Gleichberechtigung aller Menschen nicht anerkennen.

  • Wir sind Menschen wie Du und ich.
  • Wir sind Mütter und Väter, Kinder und Grosseltern.
  • Wir sind AkademikerInnen und Menschen ohne Bildungsabschluss.
  • Wir sind WissenschaftlerInnen, PolitikerInnen, StudentenInnen, SchülerInnen, Hausfrauen und Hausmänner.
  • Wir sind arm oder wohlhabend … und einige von uns sind sogar reich.
  • Wir sind Angestellte, ArbeiterInnen, Selbständige, Arbeitslose oder ArbeitgeberInnen.
  • Wir sind SchweizerInnen oder aus einem anderen Land.
  • Wir sind Christen, Moslems, Buddhisten, Juden, Philosophen, AtheistInnen oder anderen Glaubens.
  • Wir sind heterosexuell, bisexuell, homosexuell, queer …
  • Wir sind Intellektuelle, KünstlerInnen, MusikerInnen, Freaks und Normalos.
  • Wir sind eine Bewegung, eine Idee und keine Partei.
  • Unsere Ansätze/Forderungen sind so vielfältig wie das Lebens selbst — schlussendlich ist keine Forderung gross genug… (Charles Eisenstein: Keine Forderung ist gross genug)
  • Wir sind die 99%.
  • Wir sind Menschen wie Du und ich.

Wir teilen die Vision einer Welt,

  • in der alle Menschen, die das wollen, ihre Gedanken äussern und ausstauschen.
  • in der wir unser Konsumverhalten hinterfragen.
  • in der wir eine Bildungs- anstelle einer Unterhaltungsgesellschaft haben.
  • in der wir eine Gesellschafts-, Wirtschafts- und Politikform haben, in denen die Bewahrung der Umwelt und der Mensch im Zentrum steht und nicht die Gewinnmaximierung.
  • die ein transparentes und demokratisches Finanzsystem hat.
  • in der die Spekulation lebenswichtiger Güter nicht möglich ist.
  • in der Leute, die heute nicht erwünscht sind, Teil der Gesellschaft sind.
  • die allen Menschen durch gerechte Verteilung von finanziellen Mitteln ein würdiges Leben ermöglicht.
  • in der ein grösseres, globales Verständnis für unseren Planeten vorherrscht.

Wichtige Leitsätze:

  • Bertold Brecht: “Dort wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.”
  • Margart Mead: “Man sollte nie dem Glauben verfallen, eine kleine Gruppe ideenreicher, engagierter Leute könnte die Welt nicht ändern. Tatsächlich wurde sie nie durch etwas Anderes geändert.”
  • Mahatma Gandhi: “Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse — aber nicht für jedermanns Gier”.

Ein Positionspapier vom Herbst 2014 von den Aktivist_innen von Occupy Basel findet ihr hier.

Seite zuletzt geändert am 07.12.2014

Ein Kommentar

  1. Guten Tag

    Für das Referendum “Internetzensur-nein” duche ich für das Referendum Untershriften.
    Für mich persönlich ist es mir wichtig ein möglichst freies Internet zu erhalten und jegöiche weitere Einschränkung zu verhindern.

    Habt Ihr Kotakte oder Newsletter um an diese Unterschriften zu kommen? Ich mache dies mit grosser Hingabe. Doch da ich an jeder Unterschrift etwas verfiene bitte ich euch meinen Namen mit zu senden.

    Gerne könnt ihr mich für weitere Infos per Mail erreichen!

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