Newsletter vom 21.03.2013: Totgesagte leben länger; Nächster Filmabend “Bulb Fiction”

| Keine Kommentare

Guten Abend miteinander!

Hier kommt unser nächster Newsletter!

Inhalt:
1. Totgesagte leben länger – Occupy Schweiz bleibt aktiv!
2. Filmabend 24.03.2013: Bulb Fiction
3. Weitere Filmabende April bis Juni
4. Sonstiges

1. Totgesagte leben länger – Occupy Schweiz bleibt aktiv!
Obwohl wir diese Woche eigentlich andere Pläne hatten, kam mal wieder etwas ganz unerwartetes dazwischen… Die ehemaligen Aktivisten von Occupy Bern haben angekündigt, dass sie ihren Facebook-Account löschen werden aufgrund mangelnder Aktivität. Das war den Medien natürlich wieder ein grosser Artikel wert (Der Bund vom 12.03.2013: Das stille Ende von Occupy Bern). Dies als weiteres Glied in einer Kette ausschliesslich negativer Artikel über Occupy, ganz nach dem Motto: Alles Positive, die Aktionen und Aktivitäten verschweigen wir, und aus jedem möglicherweise negativen Staubkorn machen wir einen Elefanten.

Dass wir sowas nicht für fair halten, erklärt sich von selbst. Um diesem Artikel und dem allgemeinen Gefühl, dass Occupy tot ist, etwas entgegen zu stellen, haben wir eine Medienmitteilung verfasst: Totgesagte leben länger – Occupy Schweiz bleibt aktiv. Auch diese Medienmitteilung haben wir wieder an sämtliche Medien verschickt. Mit dem Verfasser des Bund-Artikels ist noch nicht das letzte Wort gesprochen, aber bisher ist die Reaktion wieder gleich wie immer: NULL.

Natürlich haben wir nicht viel anderes erwartet, aber die fehlende Fairness in der Berichterstattung ist schon recht krass. Man könnte jetzt wieder sagen, dass die Medienmitteilung medienkonformer geschrieben sein könnte, aber in diesem Falle ging es uns garnicht in erster Linie darum. Viel mehr geht es uns darum, dass IHR, die ihr seit Beginn oder sonst langer Zeit an uns glaubt und uns unterstützt, wisst, dass wir noch lange nicht tot sind, und dass wir auch nicht aufgeben werden!! Die Zeit für Occupy ist reifer denn je, um nur kurz ein Beispiel zu nennen: In Zypern sollen Kleinstsparer enteignet werden, entgegen Versprechen der EU, dass Einlagen bis 100’000 Euro komplett geschützt sind, und mit dem gleichen Geld werden Aktionäre und Spekulanten gerettet.

Darum sind wir überzeugter denn je: Wir dürfen nicht aufgeben! Auch wenn die Medien das nicht wahrhaben wollen/dürfen: Wir sind auf dem richtigen Weg! Und auf dem werden wir auch weitergehen, und irgendwann kommen auch die Medien und die Massen wieder angelaufen! Bis dahin ist aber noch ein gutes Stück Arbeit vor uns, und natürlich wären wir euch da sehr dankbar für jegliches Hilfsangebot! Zu tun gibt es immer was, fragt doch einfach nach wenn ihr Zeit und Lust habt, und auch für eigene Ideen gibt es viel Platz bei uns! Aktuell überlegen wir uns zum Beispiel, ob wir ein altes klassisches Thema von Occupy wieder aufnehmen sollen: Transparente Parteienfinanzierung. Konkret wegen diesem Artikel: NZZ vom 13.03.2013: Bundesrat verteidigt Intransparenz bei Parteienfinanzierung. Da Druck von aussen unsere lieben Politiker mehr zu interessieren scheint als der Volkswille, haben wir uns überlegt, ob wir dem ev irgendwie ein bisschen nachhelfen könnten. Auch hier: Hilfsangebote jederzeit sehr willkommen!

Und nochmal zur Medienmitteilung: Da sich die Medien mal wieder nicht dafür interessieren, ist es umso wichtiger, dass ihr uns helft und die Absichten der Medien durchkreuzt! Bitte leitet das an all eure Freunde weiter, welche einmal an Occupy interessiert waren oder es ev sein könnten! So können wir erreichen, dass auch viele Leute davon erfahren trotz dem anhaltenden Medienboykott. Vielen Dank für eure Unterstützung!

2. Filmabend 24.03.2013: Bulb Fiction
Diese Woche zeigen wir den Film “Bulb-Fiction”. In dieser sehr eindrücklichen Dokumentation geht es um all die verschwiegenen Nachteile der Sparlampe. Von hochgiftigem Quecksilber als Gefahr für Gesundheit und Umwelt, bis zu künstlichem Licht und elektromagnetischen Störungen lassen sich zahlreiche Nachteile gegenüber der herkömmlichen Glühbirne aufzählen. Alle Infos zum Film: Bulb Fiction

Sprache: Deutsch (Falls ihr etwas von einer englischen Version wisst, wären wir euch sehr dankbar für einen entsprechenden Hinweis!)

Nach dem Film gibts wie immer eine gemeinsame Diskussion und ein feines Nachtessen!
Der Eintritt ist natürlich gratis, mit Kollekte, und fürs Essen darf jedeR bezahlen was ihm/ihr dieses wert ist.

Sonntag, 24.03.2013, LoLa Quartierzentrum St. Johann Karte
Türöffnung 18:00 Uhr, Filmbeginn 18:30 Uhr

Wir würden uns sehr freuen, euch am Sonntag zahlreich begrüssen zu dürfen! Bitte macht auch Werbung für diesen Event und bringt eure Kollegen mit!
Dazu gibt es wie immer auch einen Facebook-Event!

Wir freuen uns, euch zahlreich am Sonntag begrüssen zu dürfen!

3. Weitere Filmabende April bis Juni
Vor kurzem mussten wir die weiteren Filmabende planen, und wir versprechen euch, dass es mit sehr spannenden Filmen weitergehen wird! Damit ihr euch die Daten schon in die Agenda schreiben könnt, möchten wir euch das nicht vorenthalten! Es wird gleich sein wie immer, Türöffnung 18:00, Filmbeginn 18:30, zuerst der Film, danach gemeinsames Nachtessen und Diskussion. Hier sind alle geplanten Filme, von April bis Juni:

14. April: Occupy Basel zeigt: «Water makes money»
Dokumentation über die wirtschaftlichen Folgen von Privatisierungen, bzw. PPP (Privat-öffentliche Partnerschaft), von Wasserversorgungen, welche sehr oft mit undurchsichtigen Finanzierungsverträgen, steigenden Wasserpreisen und schlechterer Versorgung einhergehen.

28. April: Occupy Basel zeigt: «Earthlings»
Earthlings ist eine Dokumentation über den Konsum von Fleisch und die Nutzhaltung von Tieren. Die Tiere dienen unter anderem als Rohstofflieferanten für Kleidung, Unterhaltung und als Testobjekt im Rahmen von Tierversuchen. Heimliche Aufnahmen belegen das tägliche Leid der Tiere.

12. Mai: Occupy Basel zeigt: «Afrika – Der ausgeraubte Kontinent» und «Armutszeugnis»
Themenmonat Armut: Occupy Basel zeigt 4 Filme der 8-teiligen Why-Poverty-Reihe. Heute:
– Wie die Grosskonzerne der Industrieländer die armen Länder von Afrika ausbeuten, zum Beispiel Glencore und Sambia
– Geschichte der Armut, wie ist es zur heutigen Ungleichheit gekommen? Warum bestehen derart grosse Unterschiede zwischen Industriestaaten und Entwicklungsländern?

26. Mai: Occupy Basel zeigt: «740 Park Avenue» und «Gemachte Armut»
Themenmonat Armut: Occupy Basel zeigt 4 Filme der 8-teiligen Why-Poverty-Reihe. Heute:
– An der Park Avenue trifft Megareichtum auf extremste Armut. Blicke aus beiden Richtungen auf das krasse Gegenteil.
– Weitverbreitete Armut in Industrieländern wie Deutschland, Frankreich und Spanien als Folge des Sozial-Abbaus

09. Juni: Occupy Basel zeigt: «The Yes-Men»
Vorgänger des sehr amüsanten Films “The Yes-Men fix the world” welchen wir im Januar gezeigt haben. Die zwei Anti-Globalisierungs-Aktivisten reisen als Vertreter der Welthandelsorganisation von Konferenz zu Konferenz und präsentieren ihre denkwürdigen Ideen.

23. Juni: Occupy Basel zeigt: «Debtocracy»
Ebenfalls ein Vorgänger zu einem von uns bereits gezeigten Film, Catastroika, welcher die Auswirkungen von Privatisierungen beleuchtet hat. Debtocracy untersucht die Ursachen der griechischen Staatsschuldenkrise und erklärt das Konzept von “odius dept”, verabscheuungswürdige/vernachlässigbare Schuld.

4. Sonstiges
Trotz später Stunde soll etwas noch schnell erwähnt sein: Décroissance hat für den März auch verschiedene Filmabende organisiert, und es sind noch nicht alle vorbei. Die nötigen Infos dazu findet ihr hier: Décroissance Filmreihe Arbeit zwischen Misere und Utopie.

Das reicht dann wohl auch wieder mit der Ausführlichkeit. Vielen Dank für euer Interesse. Es wäre toll euch am Sonntag zu sehen, und wenn ihr unsere Medienmitteilung fleissig verbreiten könntet.

Alles Gute
Occupy Basel

— Signatur —

Auf der Suche nach weiteren Informationen zu Occupy Basel?
-> www.occupybasel.ch
-> www.facebook.com/occupy.basel.7 (Profil von Occupy Basel)
-> www.twitter.com/Occupy_Basel (Folgt uns für aktuelle Informationen)
-> www.facebook.com/OccupyBaZ (Occupy BaZ – Für unabhängige Medien)
-> http://goo.gl/9gohp (Ganz einfache Newsletter-Abonnierung)

Unsere Filmabende finden immer am 2. und 4. Sonntagabend des Monats im Quartiertreff LoLa statt. Mehr Informationen dazu jeweils auf unserer Homepage oder per Newsletter!

Leider können wir auch als kapitalismuskritsische Bewegung nicht völlig auf Geld verzichten.
Flyer drucken und andere Aktionen funktionieren ohne Geld nicht. Daher sind wir auch froh über jede finanzielle Unterstützung!
Wir haben ein zinsfreies Konto bei der Alternativen Bank Schweiz, der nachhaltigen Bank mit Weissgeldstrategie seit 1990:
Verwaltung von Occupy Basel, Konto-Nr: 318.763.100-07, IBAN-Nr: CH77 0839 0031 8763 1000 7
Herzlichen Dank!

Occupy Basel

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.