Medienmitteilung vom 16.10.2011: Eine gerechte Welt ist möglich!

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Nach der Kundgebung am BIZ 15.10.2011 an der deutlich über 100 Personen teilgenommen haben, sind wir umgezogen. Unterschiedliche Menschen haben sich im De Wette Park getroffen und 2 Tage lang über ihre Beweggründe und Möglichkeiten einer solidarischen Gesellschaft diskutiert. Wir sind der Meinung, dass eine gerechtere Welt möglich ist und dass wir in kleinen Schritten dorthin gelangen können. Wir werden aufzeigen, dass auch in kleinem Rahmen ein anderes Handeln möglich ist z.B. Tauschbörse. Für uns ist dies ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Was ist deine Vorstellung von einem solchen Schritt? Wir wollen dich und deine Ideen kennenlernen und freuen uns darauf dich am nächsten Donnerstag, 20.11.201, vor dem BIZ zwischen 17-20 Uhr zu einer Kundgebung und dem Ideenaustausch zu treffen.
Wir solidarisieren uns mit sämtlichen Bewegungen die sich für eine gerechtere und solidarische Welt einsetzen.

7 Kommentare

  1. Dann hätte ich hier noch Diskussionsstoff:
    Lest doch mal die untenstehenden Statuten durch. Wie seht ihr das? Brauchen wir das? Könnt ihr dem zustimmen?

    Statuten Occupy Basel – 1. Entwurf 17.10.2011

    Ziel:
    -Das Machtverhältnis zwischen dem schweizer Volk und dem Finanzsektor berichtigen, Menschen informieren, sensibilisieren und mobilisieren, gewaltfreie Proteste und Aktionen mit Sinn und Inhalt durchführen.
    -Occupy Basel ist eine parteilose Bewegung. Individuen aus verschiedenen Organisationen sind willkommen, stehen aber für sich selber ein. d.h. Occupy Basel bietet keine Plattform für andere.

    Mittel:
    -Die Mittel werden durch die Mitglieder gestellt. Die Gemeinschaft sorgt dafür, dass einzelne nicht benachteiligt werden. So werden die Einnahme aus Zuwendungen während Aktionen an Mitglieder verteilt, welche finanzielle oder andere Kosten auf sich getragen haben. Es gilt der Grundsatz der Solidarität.

    Organisation:
    -Einziges Organ ist die Vollversammlung.
    -Alle Teilnehmer sind gleichberechtigt.
    -Arbeitsgruppen zur organisatorischen und praktischen Umsetzung von Aktionen sind ausdrücklich erlaubt.
    -Entscheide werden NUR von der Vollversammlung getroffen und abgesegnet. Um dabei die bei Mehrheitsentschlüssen resultierende “Unterdrückung” der Minderheit zu vermeiden, wird versucht einen Konses zu schaffen. Falls dies nicht innerhalb angemessener Zeit nicht möglich ist, wird das Thema vertagt. Führt die Vertagungen weiterhin zu keinem Entscheid, darf eine Mehrheitsabstimmung gehalten werden.

    —————-
    Ich schlage vor dieses Dokument am Donnerstag zu besprechen.

    Liebe Grüsse
    Oscar van Hoogevest

    PS: Kannst es auch so veröffentlichen, damit mans schonmal auf dieser Seite durchkauen kann.

  2. Liebe Leute

    Verzettelt euch nicht. Es gibt doch schon eine parteifreie Plattform wo sich Aktive der Schweiz versammeln, um aktiv in die Politik einzugreifen. Einige davon widmen sich genau eurem Thema, andere kümmern sich um das Gesundheitswesen oder Nachhaltigkeit.

    Denkt immer daran, dass die Herrschenden nach dem Motto “divide et impera (teile und herrsche)” handeln.

    vl. wäre es besser die Parteifreien zu unterstützen, dort aktiv zu werden in Form einer Themengruppe oder Arbeitsgruppe, so dass unsere Energie nicht geteilt wird, damit sie uns beherrschen können.

    Infos dazu:
    http://www.parteifrei.ch/

    und einer der Parteifreien der sich sehr aktiv und fundiert mit dem Thema auseinandersetzt:
    http://www.christoph-pfluger.ch/
    http://www.christoph-pfluger.ch/kurzknapp/

    Auch auf meiner privaten Webseite habe ich viele Links gesammelt zu Wirtschaft und Politik:
    http://philosophes.qx8.info/

    Liebe Grüsse
    Peter H.

  3. Der Parlamentarismus würde uns zwingen mit rechten Politiker zusammen zu arbeiten. Das kann nicht ernstlich eine alternative sein!

  4. Weswegen? Es geht hier nicht um politische Positionierung, sondern um die Sache.

  5. zu den statuten: guter anfang, kurz und bündig. was fehlt, ist der umgang mit den medien

    zu parteifrei: wie in den (noch nicht verabschiedeten) statuten zu lesen ist, bietet occupybasel keine plattform für andere organisationen / parteien…

    natürlich dürfen herr pfluger oder herr h. als einzelpersonen an die vollversammlung

  6. Mir geht es darum, ob Parteifrei eine Plattform für uns sein kann,
    um sich politisch zu artikulieren und politisch Einfluss zu nehmen?

    Ich finde die Basisdemokratie-Idee zwar gut, aber wenn ich es mit
    der Natur vergleiche kommt mir ein Schwamm in den Sinn. Höher
    organisierte Lebewesen haben immer eine Struktur um wirkungsvoller
    zu sein. Daher habe ich grosse Zweifel, ob das mit der ständigen
    Basisdemokratie effektiv sein kann auf lange Frist gesehen?

    Denn wie in Zürich geschehen ist niemand bereit eine Delegation
    zu senden, weil das der Vollversammlungsidee widersprechen würde.
    Ob das zielführend ist ??? Ich weiss es nicht!

  7. Wen soll eine Delegation beeindrucken, wen soll sie vertreten? Was soll sie verhandeln?
    Die BIZ schickt sicher einen PR-Profi, d.h. die Delegation sollte, um nicht ein Eigentor zu schiessen,
    extrem gut vorbereitet sein, rhetorisch, finanzpolitisch, philosophisch, etc..Gibt es solche unter uns?

    Die, die sich von Occupy gestört fühlen (sollen), kennen die Strukturen, an deren Basis ein unbestimmtes Unwohlsein brodelt, aus dem sich über verschiedene Ebenen eine Wort/Meinungsführerschaft herauskristallisiert (wie in Parteien) und sie weiss, wie man damit umgeht: man macht die Wortführer lächerlich und gibt der Basis ein bisschen Zucker. (Berlusconi ist genial darin, er zaubert dann mal eben irgendeinen kleine Steuererlass aus dem Hut und alle sind wieder glücklich)

    Ist es nicht gerade die Flexibilität des Prozesshaften, die ‘Occupy’ am Zerbrechen hindern wird?

    Die grosse einmalige Chance, die wir durch das Internet haben, ein globales Wir-Gefühl zu erzeugen, indem viele Meinungen sich ständig miteinander vergleichen und verändern, würde durch partei/vereinsartige Strukturen vertan.

    Wir bilden Meinungen. Mit diesen Meinungen kann dann jeder machen was er will, wählen zB..
    Meinungsbildung ist keine Konkurrenz zu Parteien, sondern deren Vorraussetzung.

    Ich kann unmöglich alles lesen, was in den Foren geschrieben wurde. Aber ich kann hier und da erwähnen, was mir aufgefallen ist, zB. dass mich Herrn Hörmanns Vorstellung von einer perfekten Welt doch stark an die DDR erinnert…, dass seine Verharmlosung eines möglichen Zusammenbruchs naiv und zynisch ist…, dass durch den link doch einer (dazu noch nationalistisch populistischen) Partei eine Bühne geboten wird…

    Es geht darum, zu sensibilisieren, aufzuklären, einzubinden.

    Wir uns selbst, damit wir wissen, warum und wen wir wählen. Und die Politiker, damit sie wissen, in welche Richtung sie arbeiten müssen, um unsere Stimmen zu bekommen.

    Ist ‘Occupy’ wirklich auf traditionelle Organisationsstrukturen angewiesen?
    Liegt die Stärke der neuen (“facebook-“)Bewegungen nicht in deren sich selbst organisierenden Chaosstruktur?

    Wurde nicht immer gesagt: Das System ist schuld?
    Nun haben wir die Möglichkeit, es zu ändern.

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