Alle bisherigen Filmabende von Occupy Basel

Infos zu allen Filmabenden, von Mai 2012 bis April 2016

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Seit Anfangs Mai 2012 führen wir* im St. Johann Quartierzentrum LoLa jeweils am 2. und 4. Sonntagabend des Monats einen Film vor, pflegen beim anschliessenden Nachtessen die Gemeinschaft und diskutieren dabei über die gesehenen Filme sowie weitere aktuelle Aktivitäten von Occupy Basel.

Um bei den vielen bereits gezeigten Filmen die Übersicht behalten zu können und damit Ihr sehen könnt was wir alles schon gezeigt haben und euch über die Filme informieren könnt, blicken wir hier kurz zurück und aktualisieren diese Liste bei Gelegenheit.

Wir können euch die nachfolgenden Filme alle wärmstens empfehlen:

1. Kapitalismus – Eine Liebesgeschichte:
Michael Moore auf der Suche nach den Ursachen der Finanzkrise. Über eine Familie, welche ihr Haus verloren hat, einen Piloten, welcher von seiner Fluggesellschaft ein Jahresgehalt von nur 16.000 US-Dollar bekommt und den weltgrössten Detailhändler, welcher durch heimlich abgeschlossene Lebensversicherungen am Tod von Mitarbeitern verdient hat.
Offzielle Filmseite: Capitalism: A Love Story
Wikipedia: Kapitalismus – Eine Liebesgeschichte

2. Kein Mensch ist illegal:
Der Film porträtiert drei Iraner, die unabhängig voneinander in ihrem Asylheim in den Hungerstreik traten. Die Politik und die Medien reagieren mit Ignoranz. Eine Momentaufnahme eines aussichtslos scheinenden Kampfes gegen den sich über die Grenzen abzeichnenden Nationalismus und die Fremdenfeindlichkeit. Ein Film für die Rechte der Sans Papiers.
Offizielle Filmseite: Kein Mensch ist illegal
Weiterführende Informationen zu dem Thema: Bleiberecht

3. Lets make Money:
Der Film handelt von verschiedenen Aspekten der Entwicklung des weltweiten Finanzsystems und Kapitalismus.
“Ich frage mich oft wie es hier in Indien in 50 Jahren aussehen wird. Werden die Schwellenländer reicher und die Industriestaaten ärmer? Ich hoffe es nicht!”
“Es gab einen berühmten Ausspruch, dass die beste Zeit zu kaufen ist, wenn das Blut auf den Straßen klebt. Ich füge hinzu: Auch wenn es dein eigenes ist.”
Offizielle Filmseite: Let’s make MONEY
Wikipedia: Let’s Make Money

4. Plastic Planet:
Der Film zeigt die Gefahren von Plastik und generell synthetischer Kunststoffe in ihren verschiedensten Formen und ihrer weltweiten Verbreitung. Babys kommen bereits mit einem Plastikgehalt im Blut zur Welt. Riesige Plastikinseln in den Ozeanen resultieren aus mangelhafter Entsorgung. Zahlreise Seevögel verhungern, der Bauch gefüllt mit Plastik.
Offizielle Filmseite: Plastic Planet
Wikipedia: Plastic Planet
Sehenswerte Ergänzung: The Majestic Plastic Bag – A Mockumentary

5. Der Schein trügt und Money as Debt I:
Der Schein trügt: Eine Expedition in die Rätsel des Geldes. Wie kommt Geld in die Welt? Wozu dient es? Was wenn unser Finanzsystem zusammenbricht? Und was sind die Lösungsideen?
Offizielle Filmseite: Der Schein trügt
Money as Debt I: Wie kam es zu unserem Geldsystem? Warum brauchen wir Geld? Wie kommt es, dass ein Grossteil der Kredite ungedeckt vergeben werden? Ohne Schulden gäbe es kein Geld!
Rezension: Paul Grignon: Money as Debt
Wikipedia: Money as Debt

6. Kaufen für die Müllhalde:
Erklärung der geplanten Obsoleszenz, dem künstlichen Verfallsdatum von technischen Produkten. Über Drucker welche bei einer vorbestimmten Anzahl gedruckter Seiten kaputt gehen, Glühbirnen welche nur noch 1000 Stunden brennen dürfen und iPods welche komplett ersetzt werden müssen weil der Akku kaputt ist.
Rezension: Kaufen für die Müllhalde
Wikipedia: Kaufen für die Müllhalde

7. The Corporation:
Der Film analysiert das Verhalten von Großunternehmen im Geschäftsleben. Er kommt dabei zu dem Schluss, dass solche Unternehmen in der Regel alle Kriterien für einen Psychopathen erfüllten, wenn Bewertungsmaßstäbe für menschliches Verhalten angelegt würden. Und dass dieser Vergleich durchaus seine Berechtigung hat.
Offizielle Filmseite: The Corporation
Wikipedia: The Corporation

8. Früchte des Zorns:
Schwarz-Weiss-Film über die Weltwirtschaftskrise in den USA ab 1929 und die damit verbundenen sozialen Probleme wie Enteignung, Arbeitslosigkeit und der Aufbruch unzähliger Familien in andere Gebiete in der Hoffnung nach einem Job. Doch das Elend wird meistens nur noch grösser. Mit einem sehr überraschenden und inspirierenden Ende.
Wikipedia: Die Früchte des Zorns

9. American Autumn – An Occudoc und Occupy Me:
Zwei Dokumenationen über die Occupy-Bewegung. Der erste über verschiedene Städte in Amerika, der zweite über Deutschland. Gute Analysen von Aktivisten.
YouTube: American Autumn – An OccuDoc
Rezension: Occupy Me!

10. Unser täglich Brot und Gottfried – Der Selbstversorger:
Unser täglich Brot: Unkommentierte Filmaufnahmen von der Züchtung bis zur Schlachtung von Tieren, sowie der industriellen Anpflanzung und Ernte von Obst und Gemüse. Mit einem Fokus auf die exzessive Verwendung von Pestiziden und die Behandlung von Tieren als Ware, z. B. durch die maschinelle Auslese und Verpackung von lebenden Küken.
Offizielle Filmseite: Unser täglich Brot
Wikipedia: Unser täglich Brot
Gottfried – Der Selbstversorger: Über einen Aussteiger, welcher sich einerseits komplett selber versorgt, andererseits aber den Kontakt zu seinen Söhnen pflegt und sogar eine Freundin hat, welche einem gewöhnlichen Berufsleben nachgeht und seine Lebensphilosophie zu einem grossen Teil nicht teilt.
YouTube: Gottfried – Der Selbstversorger

11. Education is not for Sale:
Im November 2009 werden in ganz Europa zahlreiche Universitäten besetzt, darunter auch die Universität Zürich von 500 StudentInnen. Nach einer Hörsaal-Besetzung folgt der Umzug in ein leerstehendes Pavillon, wo die Utopie einer basisdemokratischen Bewegung gelebt wird, bis der Rektor eines Nachts die Schlösser auswechseln lässt.
Rezension: Education is not for Sale

12. Cleveland vs Wall Street:
In Cleveland sind besonders viele Leute von der Immobilienkrise betroffen. Trotzdem kommt es nie zu einem Gerichtsprozess gegen die Banken der Wall Street, welche die Krise verursacht haben. Der Film stellt diesen Gerichtsprozess nach und informiert dabei anschaulich und ausführlich über die Gründe der Krise.
Rezension: Cleveland vs. Wall Street

13. Bottled Life:
Nestlé betreibt ein florierendes Geschäft mit der Abfüllung von Wasser in Plastikflaschen. In den USA kümmern sie sich nicht um Naturschutzgebiete und Bürgerproteste. In Afrika verkaufen sie das Wasser im obersten Preissegment, ein Prestige-Projekt für ein Flüchtlingslager wurde nach kurzer Zeit eingestellt. In Pakistan ist der Grundwasserspiegel nach dem Auftreten von Nestlé massiv abgesunken, zu tief für die Brunnen der lokalen Bevölkerung, welcher nur noch verschmutztes Wasser bleibt. Ansicht von Konzernchef P. Brabeck: “Wasser ist ein Lebensmittel wie jedes andere auch welches einen Preis haben muss.”
Offizielle Filmseite: Bottled Life
Wikipedia: Bottled Life
Sehenswerte Ergänzung: The Truth about Bottled Water

14. Catastroika:
Untersuchung von verheerenden Privatisierungen von zentralen Diensleistungen wie ÖV, Strom- und Wasserversorgung. Die Krise als Hebel für weitere Privatisierung. Totaler Staats-Auskauf zu Ramschpreisen. Die Gewinne für die Firmen sind massiv, die Bevölkerung leidet.
Offizielle Filmseite: Catastroika
Wikipedia: Catastroika

15. Inside Job:
Ein weiterer Dokumentarfilm über die Finanzkrise mit einer Analyse der Vorgeschichte, der Aufarbeitung der Krise und warum die aktuellen Bestrebungen zukünftige Krisen nicht verhindern werden. Bis 1990 waren alle amerikanischen Banken strikt aufgetrennt, heute ist ein solches System quasi unvorstellbar obwohl es dringender wäre als je zuvor.
Rezension: Inside Job: Klassenkampf von Oben
Wikipedia: Inside Job

16. The Yes Men fix the world:
Zwei Aktivisten geben sich als Firmenvertreter aus und begeben sich an Konferenzen wo sie haarsträubende menschenverachtende Ideen und Produkte präsentieren. Die Zuhörer beissen an und reagieren begeistert Einen Volltreffer landen sie, als sie von BBC zu einem Interview über die Bhopal-Katastrophe eingeladen werden, wo sie im Namen von Dow Chemicals nach 20 Jahren erstmals volle Verantwortung übernehmen. Der Aktienkurs reagiert mit massiven Kursverlusten.
Offizielle Filmseite: The Yes Men fix the world
Wikipedia: The Yes Men

17. Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt:
Eine sehr eindrückliche Dokumentation über die Einflüsse der amerikanischen Privatbank Goldman Sachs auf die Wirtschaft, die Politik und unsere Zukunft. Mit einer sorgfältigen Aufzählung aller Politiker, welche vor oder nach ihrer politischen Karriere im Dienste von Goldman Sachs standen. Und Überlegungen warum Lehman Brothers in den Konkurs gelassen wurde, Goldman Sachs hingegen als systemrelevant angesehen wurde.
Zusammenfassung und Veranschaulichung auf Arte: Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt
Artikel auf Infosperber: Goldman Sachs: Eine Bank lenkt die Welt
Satirische Aufarbeitung von Erwin Pelzig: Neues aus der Anstalt – Goldman Sachs

18. Bulb-Fiction:
Ein lehrreicher Film über Sparlampen und das darin enthaltene Quecksilber. Die Kritik an den Sparlampen ist lang: Unnötiger Elektrosmog, ungesundes Licht, schädliche Ausdünstungen, Quecksilber als Gefahr für Gesundheit und Umwelt. Mit den Nebenschauplätzen Lobbyismus, Gesetzesverfassung in der EU und vieles mehr. Auch eine humorvolle Umgehung des Glühlampenverbots mittels der Heatballs wird thematisiert.
Offizielle Filmseite: Bulb Fiction
Humorvolle Ergänzung: Zwa Voitrottln – Fuck se Energiesparlampe
Der Film wird teilweise als einseitig und populistisch kritisiert. Falls euch das auch stört, können wir euch diese Alternative von 3sat empfehlen: Ausgebrannt – Vom Ende der Glühbirne

19. Water makes Money
Ein Film welcher ein sehr düsteres Bild zeichnet über die Zukunft der Wasserversorgung in Europa. Grosse Privatkonzerne wie Suez oder Veolia kontrollieren sämtliche Schritte des Wasserkreislaufs: Von Gewinnung, Transport, Versorgung, Reinigung bis Abwasser. Privatisierungen dieser Dienstleistungen, verschleiert als Public-Private-Partnership, aus Spargründen und Eigeninteressen führen häufig zu Kostensteigerungen für die Verbraucher und Leistungsabbau. Dies, weil Infrastrukturpflege kurzfristig finanziell nicht rentabel ist. Mit komplizierten und geheimgehaltenen Leistungsverträgen wird verschwiegen, dass es bei solchen Partnerschaften nur einen Verlierer gibt: Der Verbraucher, bzw nur ein Gewinner: Der Privatkonzern.
Offizielle Filmseite: Water makes Money
Wikipedia: Water makes Money
Humorvolle Ergänzung: Neues aus der Anstalt – Erwin Pelzig – Wasser ist ein Menschenrecht

20. Earthlings
Wohl einer der extremsten Filme was die Aufklärung über die Tierhaltung durch den Menschen angeht. In 5 Kapiteln zu unserem Umgang mit Tieren (Haustierhaltung, Nahrungsgewinnung, Kleiderproduktion, Forschung und Unterhaltung) werden verschiedenste Aspekte über unseren Umgang mit Tieren kritisiert. Mit schonungslosen Bildern, teilweise von versteckten Aufnahmen, deckt die Dokumentation das tägliche Leid der Tiere auf. Ein sehr bewegender Film, welcher schon bei vielen Leuten wichtige Denkprozesse angeregt hat.
Offizielle Filmseite (E): Earthlings
Wikipedia (D): Earthlings
Motivierende Rede als Ergänzung: Philip Wollen – Animals should be off the Menu – Tiere gehören nicht auf unsere Teller

21. Armutszeugnis und Afrika – Der ausgeraubte Kontinent
Diese zwei Dokumentationen der Reihe “Why Poverty?” haben wir als 1. Teil unseres Themenmonats Armut aufgeführt. Während der erste Film eine kurze Einführung in die Geschichte der Armut gibt, zeigt der Zweite die krassen Auswirkungen der Handlungen des Schweizer Rohstoffhändlers Glencore auf die Bevölkerung von Sambia. Sambia wurde vom IWF und der Weltbank zur Privatisierung seiner Kupferminen gezwungen, wovon Glencore profitiert hat und die Minen zu einem Spottpreis kaufen konnte. Trotz riesiger Mengen gewonnenen Kupfers und hohen Gewinnen bezahlt Glencore in Sambia kaum Steuern.
Offizielle Filmseite (E): Poor Us
Arte: Armutszeugnis
Offizielle Filmseite (E): Stealing Africa
Arte: Afrika – Der ausgeraubte Kontinent
Unser Beitrag zur Armut vom Oktober 2012: Occupy Basel solidarisiert sich mit allen von Armut betroffenen Menschen

22. 740 Park Avenue und Gemachte Armut
Diese zwei Dokumentationen der Reihe “Why Poverty” haben wir als 2. Teil unseres Themenmonats Armut aufgeführt. Beide drehen sich um das Thema Armut und Ungleichheit in hoch entwickelten Ländern. Der erste Film zeigt diese Aspekte an der Strasse mit der weltweit grössten Unterschieden, der Park Avenue. Dort wohnen am einen Ende die reichsten Menschen dieser Erde, und wichtige Politiker kehren ein und aus und werden nach dem Willen der Schwerreichen geformt. Am anderen Ende der Strasse herrscht extreme Armut, und die Leute leiden unter den Steuerkürzungen bei den Reichen und den daraus resultierenden Sozialausgaben-Streichungen. Der zweite Film zeichnet ein ähnliches Bild in den Ländern Deutschland, Frankreich und Spanien und kommt zum Schluss, dass Armut eine politische Strategie ist.
Offizielle Filmseite (E): 740 Park Avenue
Arte: 740 Park Avenue
Arte: Gemachte Armut

23. The Yes-Men
Der erste Film der Anti-Globalisierungs-Aktivstengruppe Yes-Men, welcher sich ausschliesslich um die Welthandelsorganisation dreht. Diese vertritt einseitig die Interessen der Industriestaaten und betreibt Kolonialismus in einer modernen Auffassung. Liberalisierung der Märkte, Privatisierung, aber nur dort wo es den grossen multinationalen Unternehmungen des Westens nützt. Mit einer gefälschten Homepage warten sie auf Anfragen von Medien und Konferenzorganisatoren und treten dort mit den wahren Absichten der WTO in Erscheinung. Wie auch der zweite Film, The Yes-Men fix the world, ist der erste ein sehr unterhaltsamer und lustiger Film, dreht jedoch auch immer gleich wieder ins Nachdenkliche, nämlich dann, wenn die völlig hirnverbrannten Ideen der Yes-Men von den Konferenzteilnehmern als ernsthaft guter Ansatz aufgenommen werden.
Offizielle Homepage (E): The Yes-Men
Wikipedia: Die Yes-Men

24. Debtocracy
Debtocracy ist der erste Film der griechischen Aktivistengruppe, welche später auch den Film Catastroika produziert hat. In Debtrocracy geht es um das Konzept von “odius dept”, der verabscheuungswürdigen/vernachlässigbaren Schuld. Dabei geht es um die Idee, dass das Volk eines hochverschuldeten Landes nicht die Schulden bezahlen soll zu denen sie nichts beigetragen haben. Entwickelt wurde die Idee von den Amerikanern, welche sich weigerten die Schulden von eroberten Ländern zurückzubezahlen und sie somit verfallen liessen. Ausserdem wurde das Konzept bereits in anderen hochverschuldeten Ländern angewendet als es zur Volksrevolte kam. Debtocracy sucht nach den Ursachen der Staatsschuldenkrise in Griechenland und wie das Konzept von “odius dept” auf dieses Land angewendet werden könnte.
Offizielle Homepage (E): DEBTOCRACY – XPEOKPATIA
Wikipedia: Debtocracy
Ergänzung: Sahra Wagenknecht zur Griechenlandrettung, 30.11.2012

25. Überwacht? Mit Sicherheit!
In dieser Dokumentation werden die neusten Entwicklungen im Bereich der Überwachung vorgestellt. Von automatischer Videoanalyse, Stimmungsmesser, Videodrohnen und neuen Sicherheitsscanner: Es ist vieles in Entwicklung, und das meiste davon lässt einem zweifeln an den guten Absichten der Entwickler, beziehungsweise wie die neuen Tools eingesetzt werden sollen.
3sat: Überwacht? Mit Sicherheit!
Als Ergänzung dazu haben wir eine Reihe von Kurzfilmen gezeigt:
YouTube: Anonymous – INDECT Kurzvideo über die automatische Videoanalyse zur Gewaltprävention
YouTube: manniac – Überwachungsstaat – Was ist das?
YouTube: Juice Rap News 19 – Whistleblower – feat. Edward Snowden

26. Occupy Love
Die Massenproteste der letzten Jahre in Ägypten (Arabischer Frühling), Spanien (Indignados), New York (Occupy Wall Street) und überall auf der Welt (Occupy sowie andere Protestbewegungen) werden begleitet und auf die Frage untersucht, wie dass die angestrebte Revolution zu einer Revolution der Liebe werden könnte. Ein emotionaler und inspirierender Film mit Interviews mit bekannten Personen wie zum Beispiel Charles Eisenstein.Offizielle Filmseite: Occupy Love
Ergänzungen – Immer wieder gut anlässlich eines Geburtstages:
YouTube: Occupy Ninjas Take Manhattan
YouTube: Occupy Melbourne Tent Monsters
YouTube: Amadeus Thiemann – Komsun
YouTube: Chin Meyer – So läuft die Finanzwelt

27. Unser täglich Gift
Der Dokumentarfilm beleuchtet, unter welchen Bedingungen Lebensmittel produziert, verarbeitet und konsumiert werden. Und zwar vom Feld bis auf den Teller, von den verwendeten Pestiziden bis hin zu Zusatzstoffen und Kunststoffen, mit denen die Lebensmittel in Berührung kommen. Am Beispiel von verschiedenen Pestiziden, vom Süßstoff Aspartam und von der in vielen Verpackungen enthaltenen Substanz Bisphenol A (BPA) wird deutlich, wie mangelhaft und ungeeignet die Bewertungs- und Zulassungsverfahren für chemische Lebensmittelzusätze sind.
Arte: Unser täglich Gift.

28. Der böse Wolf
Der Wolf hat es nicht leicht in der dicht besiedelten Schweiz. Die grössten Probleme hat er allerings genau dort, wo viel Platz vorhanden wäre, dafür geht es hier um wirtschaftliche Interessen, Viehzucht und alte Ammenmärchen. Schon lange spalten einwandernde Grossraubtiere die Schweiz. Auf der einen Seite werden sie als Bereicherung der Artenvielfalt gesehen, auf der anderen als Gefahr für Tier und Mensch. Auch für viele Politiker ist der Wolf eine gute Möglichkeit zur Stimmungsmache. Dabei wäre beispielsweise Herdenschutz meist nicht mal sehr schwierig, erfolgreiche Massnahmen können Lamas oder Wachhunde sein. Das Problem ist dabei oft der Wille, wobie dieser meist dort fehlt, wo auch von artgerechter Tierhaltung nicht viel gehalten wird.
SRF: Wolf und Bär – Risse im Land
SRF: Sündenbock Wolf
SRF: Lamas gegen Wölfe
SRF: Herdenschutzhunde vertreiben Wolf und Wanderer

29. Vol Spécial
Die Dokumentation beschreibt die menschenunwürdige Situation im Ausschaffungsgefängis Frambois in Genf. Und schlussendlich auch die Situation, wenn die abgewiesenen AsylantInnen per Spezialflug ausgeflogen werden, wenns sein muss mit Gewalt und an einen Stuhl gefesselt. Eine Aufarbeitung des Falles rund um einen Nigerianer, welcher bei einer solchen Ausschaffung gestorben ist.
Offizielle Homepage: Vol Spécial

30. Die Erde von Oben
Anhand zahlreicher Beispiele werden die Widersprüche zwischen Naturgeschehen und menschlichem Handeln aufgezeigt. Dabei wird hervorgehoben, wie sehr die Menschen das Gleichgewicht der Natur beeinträchtigen, so dass zunehmend Wüsten entstehen, durch rasch wachsende Städte, intensive Bewirtschaftung durch Ackerbau und Viehzucht, Umweltverschmutzung, Entwaldung, etc. Mit wunderbaren und schrecklichen Bildern im stetigen Wechsel erhält man eine sehr eindrückliche Reise rund um die Welt.
Offizielle Homepage: Die Erde von Oben

31. Der grosse Reibach + Der Tanz der Geier
Zwei Dokumentarfilme, welche einen Einblick in 100 Jahre Wirtschafts- und Finanzgeschichte gewähren. Was läuft schief in der Finanzwelt und was sind die historischen Ursachen für die grosse Krise in welcher wir uns seit 2007 befinden? Was bedeuten medial oft gebrauchte Begriffe wie Verbriefung oder Hedgefonds?
Mit dem Wahlsieg Margaret Thatchers in Großbritannien 1979 und der US- Präsidentschaft Ronald Reagans ab 1981 begann eine ‘neoliberale Revolution’, die den Kapitalismus tiefgreifend verändert hat. Diese Ära ging 2007 mit einer Immobilienkrise zu Ende, die die westliche Welt in ein Wirtschaftstief stürzte – mit unabsehbaren Folgen.
Arte: Der grosse Reibach
Der Neo-Liberalismus in der Wirtschaftspolitik hat im Verlauf der letzten 30 Jahre die Banken immer mächtiger werden lassen. Profit hat oberste Priorität. Dabei gerät die Politik immer mehr unter den Einfluss omnipräsenter Finanzmanager. Wird die gegenwärtige Finanzkrise daran etwas ändern?
Arte: Der Tanz der Geier

32. More than Honey
Ein äusserst erfolgreicher Schweizer Dokumentarfilm, welcher das weltweite Bienensterben der letzten Jahre behandelt. Mehr als ein Drittel unserer Nahrungsmittel können ohne Besteubung nicht gewonnen werden. Bienen sind dabei schon längst zu Nutztieren geworden, welche ähnlich wie in der Massentierhaltung gehandelt werden. Dabei werden die Sterberaten immer höher. Das Schreckensszenario, dass die Pflanzen von Hand bestäubt werden müssen, ist in China bereits Realität.
Offizielle Homepage: More than Honey

33. Unser täglicher Konsum – Lebensmittel
Mehr als 800 Millionen Menschen auf der Welt hungern, fast alle in Entwicklungsländern. Wir tragen zum Hunger auf der Welt bei – aber wir können eben auch etwas dagegen tun!
ARD: Den Welthunger stillen – Warum wir doch etwas tun können
Die meisten Menschen lieben Schokolade. Jedoch sie nicht nur aus fernen Ländern zu uns gereist, sondern mitunter auch durch Kinderhände gegangen…
ARD: Schmutzige Schokolade

34. Unser täglicher Konsum – Kleider
Wenn es um Mode geht, fällt es der einen oder dem anderen von uns vielleicht noch schwerer, sich beim Einkaufen fair zu verhalten – fair gegenüber denen, die unsere T-Shirts, Jeans, Pullover irgendwo weit weg nähen, färben, bedrucken… Denn Öko-Mode, die sitzt doch wie ein Mehlsack am Leib, oder?
Teuer, trendy, cool. So vermarktet die US-Kette Abercrombie & Fitch ihre Mode. Doch was steckt hinter diesem Kult? Lifestyle auf Kosten von Mensch und Umwelt!
W&V: Die Wahrheit über Abercrombie & Fitch
Modeketten nutzen die „Geiz-ist-geil“-Mentalität und verführen uns zum Kauf immer neuer Kleidungsstücke. Diese Dok legt Probleme des Fast-Fashion-Trends dar und zeigt Lösungen auf.
ARTE: Green Fashion – Kann Mode nachhaltig sein?

35. Bananas!* + Big Boys gone Bananas
Der Bananenproduzent Dole soll in Nicaragua lange verbotene Spritzmittel eingesetzt haben und damit die ArbeiterInnen gefährdet haben. Und dies trotz Abraten des Chemie-Konzerns und auch nachdem schon längst vermutet wurde, dass die Chemikalien starke gesundheitliche Probleme verursachen.
Offizielle Filmseite: Bananas!*
Nach der Erscheinung von Bananas!* ist ein langer Rechtsstreit zwischen Dole und dem Filmproduzent ausgebrochen. Genügend Stoff für eine weitere Dokumentation, darüber wie ein Grosskonzern die Meinungsfreiheit kontrollieren kann.
Offizielle Filmseite: Big Boys gone Bananas!*
SRF: Big Boys gone Bananas

36. Image Problem
Steuerstreit, Bankgeheimnis, ausbeuterische Rohstofffirmen (und ganz aktuell MEI natürlich): Die Schweiz hat ein Imageproblem. Zwei Filmemacher begeben sich auf eine einjährige Tour de Suisse, um das ramponierte Ansehen ihres Heimatlandes zurechtzurücken. Dabei treffen sie auf Sennen und Schrebergärtner, Journalisten und Touristen, Goldküsten-Villenbesitzer und zahlreiche irritierte Ausländer. Image Problem ist ein satirischer Dokumentarfilm, der amüsant und mit eigenwilligen Mitteln den Mangel an Solidarität und die zunehmende Fremdenfeindlichkeit im Kleinstaat Schweiz entlarvt. Aktueller denn je.
Offizielle Filmseite: Image Problem

37. Der Asylchef und die Nigerianer
Joseph Chiakwa war ein Wirtschaftsflüchtling, der seine Hoffnung auf ein besseres Leben mit dem Tod bezahlen musste – gestorben während der Abschiebung. Nach Chiakwas tragischem Tod stoppte das Bundesamts für Migration die Abschiebungen nach Nigeria. Als Folge setzten mehrere Kantone nigerianische Abschiebehäftlinge auf freien Fuss. In Basel freut sich der verurteilte Drogendealer Livinus M. auf seine unerwartete zweite Chance in der Schweiz.
SRF: Der Asylchef und die Nigerianer

39. Brot und Spiele – Wenn Menschen bei Olympia stören
Sotschi ist schon fast vergessen, russische Methoden dagegen sind in aller Munde. Was steckte hinter Putins Mega-Sport-Event?
Die Bewohner des Olympiaareals werden in der Dokumentation drei Jahre lang begleitet und ihr Kampf gegen den Abriss ihrer Häuser dokumentiert.
DasErste: Brot und Spiele – Wenn Menschen bei Olympia stören
Rio de Janeiro ist Austragungsort der größten Sportereignisse der nächsten Jahre. Die Welt schaut nach Brasilien, wo 2014 die Fußball-WM und 2016 die Olympischen Sommerspiele stattfinden. Doch nicht alle Brasilianer sind in Feierlaune. Was als Protest gegen geplante Preiserhöhungen für Bustickets begonnen hatte, weitet sich nun auch als Widerstand gegen die Milliardenausgaben für Stadienbauten und Zwangsräumungen aus.
Phoenix: Rio vor der WM 2014

40. Die Akte Aluminium
Aluminium ist praktisch und billig, und wird darum vielseitig eingesetzt. Die Nachteile sind jedoch weniger bekannt oder werden verschwiegen: Von starker Umweltzerstörung beim Rohstoffgewinn, enormem Energieaufwand der Aluminiumprokution bis zu den gesundheitlichen Risiken. Aluminium ist nicht nur mitverantwortlich für die Entstehung von Alzheimer, sondern wohl auch für Brustkrebs, nachdem das Aluminium in Deos in den Körper gelangt. Eine sehr eindrückliche Dokumentation mit schockierenden Analysen.
Offizielle Filmseite: Die Akte Aluminium

41. Gendernauts
Durch das Rollenverhalten wird die Gleichstellung von Mann und Frau erschwert. Menschen, welche auf die Frage: „ Sind sie Mann oder Frau“? mit „Ja“ antworten und sich jeglichem Rollenverhalten entziehen, verwischen die Grenzen und ermöglichen eine neue Sicht auf viele Fragen. Eine Dokumentation über die Transgender-Szene in San Francisco.
Wikipedia: Gendernauts

42. Roadmap to Apartheid
Der vielfach ausgezeichnete Dokumentarfilm untersucht die Parallelen und Unterschiede zwischen dem ehemaligen Apartheid-System in Südafrika und der aktuellen Situation im Israel/Palästina-Konflikt heute, welche immer öfters miteinander verglichen werden. Werden die Palästinenser von Israel so behandelt wie die Schwarzen in Südafrika von den Europäern diskriminiert wurden? Oder ist die Situation sogar noch schlimmer?
Offizielle Filmseite: Roadmap to Apartheid

Ab hier werden die Details noch aktualisiert:

43. Everyday Rebellion

44. 97% Owned

45. Die Kinder von Aleppo

46. Themenabend Arbeitslosigkeit

47. Vortrag und Diskussion “Die Vollgeld-Initiative”

48. Mexiko – Die Macht der Kartelle und Drogenmafia

49. Home

50. Film- und Projektabend “Konsum und Nachhaltigkeitstag”

51. Film- und Projektabend “Sharing Economy und Social Meal”

52. Diskussionsabend “Wir sind die Geldschöpfer

53. Die Konsensfabrik”

54. Fastfood Nation

55. Der Banker – Master of the Universe

56. Wachstum – Was nun?

57. Monsanto – Mit Gift und Genen

58. Judith Butler – Philosophin der Gender

59. Scientology

60. Wir sind Demokratie!

61. Taste the Waste

62. Überwachung total

63. Everyday Rebellion

64. Atomstrom: “Reaktorunfall Schweiz” und “AKW Rückbau – zu welchem Preis?”

65. Darwins Nightmare

66. Überbevölkert – Kein Grund zur Panik

67. The Age of Stupid – Warum tun wir nichts?

68. Filmabend: «La Haine – Hass»

69. Filmabend: «Versenktes Gift – Wie Chemiewaffen das Meer verseuchen»

70. Filmabend: «Freihandelsabkommen – Konzerninteresse statt Demokratie»

71. Filmabend: «Die wilden Wurzeln des World Wide Webs»

72. Filmabend: «Food, Inc.»

73. Filmabend: «We feed the World»


Und hier der Ausblick in die Zukunft unserer Filmabend-Reihe:

74. Filmabend: 24. April: Filmabend «AKW-Unfälle», 24. April 2016

75. Filmabend: «Das Bedingungslose Grundeinkommen», 8. Mai 2016

76. Filmabend: «Warum Menschen flüchten», 22. Mai 2016

77. Filmabend: «Frauen, die ihrer Zeit weit voraus waren», 12. Juni 2016

78. Filmabend: «Sand – Die neue Umweltzeitbombe», 26. Juni 2016

*Seit 2015 werden die Filmabende vom Verein von Occupy Basel organisiert.

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